Ein Beitrag zur experimentellen Archäologie
Ausgangspunkt dieses Projektes war der Vortrag von Andreas Schaflitzl im August 2025 im Felsenkeller in Idstein. Als Limeskoordinator des Landes Baden-Württemberg forscht Schaflitzl seit Jahren zu den römischen Palisaden am Limes. Auf Basis seiner Forschungsergebnisse wurde der Palisadenabschnitt am Limesturm 3/26 als Beitrag zur experimentellen Archäologie realisiert.
Die notwendigen Stämme wurden dem Freundeskreis zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt. Buchen, Eichen, Linden und Kiefern finden in der Palisade Verwendung. Mit dieser Mischung bilden wir archäologische Befunde ab. Die römischen Auxiliarii mussten vermutlich ebenfalls verarbeiten, was sie regional vorfanden.
Mit der Ankohlaktion bewegten wir uns nahe am historischen Vorbild, denn schon die römischen Hilfssoldaten nutzten diese Methode der Holzkonservierung. Diesmal waren es die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Dasbach, die mit Ihrem Engagement das Projekt maßgeblich unterstützten.
Bei Grabungen in Feuchtbodengebieten zeigten sich Abstände zwischen den einzelnen Pfosten von 10cm bis 40cm. Im Mittel lagen die Abständen bei 30cm +/-5cm. Dies bildet Palisade ab.